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Makro

KI-Riesen häufen 2,7 Billionen Dollar Schattenverpflichtungen an

US-Tech-Konzerne sichern KI-Investitionen über bilanzfremde Leasing- und Lieferverträge ab. Für Investoren im deutschen Markt erhöht dieser Finanzierungswandel das systemische Risiko bei anhaltend hohen Zinsen.

Was passiert ist

Eine Studie des Flossbach von Storch Research Institute zeigt, dass die fünf US-Tech-Riesen Microsoft, Meta, Alphabet, Amazon und Oracle feste finanzielle Verpflichtungen von 2,7 Billionen Dollar angehäuft haben. Verbindliche Leasingverträge stiegen binnen fünf Jahren von 68 auf 1.100 Milliarden Dollar. Die Nettoliquidität der Konzerne wandelte sich in 106 Milliarden Dollar Nettoschulden.

Warum es hier zählt

Da die gewaltigen KI-Investitionen nicht mehr aus der laufenden Liquidität gedeckt werden können, wächst die Abhängigkeit der Tech-Giganten von externen Kapitalmärkten. Sollten sich die Erträge aus Künstlicher Intelligenz verzögern, drohen Bewertungskorrekturen, die auch den europäischen und deutschen Aktienmarkt stark belasten würden.

Worauf zu achten ist

Künftige SEC-Berichte der Hyperscaler bezüglich der Fälligkeitsstrukturen und Zinsbelastungen der Leasingverträge.

Quelle

handelsblatt.com

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