Was passiert ist
EQT hat ein verbindliches Angebot von mehr als 50 Dollar je Aktie vorgelegt, was Qiagen mit über neun Milliarden Euro bewertet. Zudem soll auch KKR ein Gebot abgegeben haben. Der Aufsichtsrat berät noch diese Woche über die Offerte. Mit dem neuen CEO Jonathan Pratt zeigt sich das Unternehmen offener für eine Übernahme durch Finanzinvestoren als in der Vergangenheit.
Warum es hier zählt
Das Laborgeschäft mit Geräten zur Krebs-, Tuberkulose- und Infektionsdiagnostik erwirtschaftete 2025 rund zwei Milliarden US-Dollar. Die Sparte profitiert vom weltweiten Boom bei Zell- und Gentherapien. Für Investoren am deutschen Aktienmarkt bietet die Übernahmeschlacht Kurspotenzial und verdeutlicht den Konsolidierungsdruck sowie das Interesse globaler Private-Equity-Häuser an profitablen DAX-Gesundheitswerten.
Worauf zu achten ist
Die anstehende Entscheidung des Qiagen-Aufsichtsrats in dieser Woche sowie eine offizielle Stellungnahme zur Offerte.
Quelle
handelsblatt.com