Was passiert ist
Eine Auswertung des Flossbach von Storch Research Institute zeigt, dass die US-Konzerne Microsoft, Meta, Alphabet, Amazon und Oracle ihre verbindlichen Leasing- und Infrastrukturverträge für KI-Investitionen auf 2,7 Billionen US-Dollar ausgeweitet haben. Diese Verpflichtungen tauchen nicht direkt in den Bilanzen auf. Die Nettoliquidität der Gruppe wandelte sich seit 2021 in eine Nettoverschuldung von 106 Milliarden Dollar.
Warum es hier zählt
Für deutsche Investoren, deren Depotperformance häufig stark an globalen Tech-ETFs und Zulieferern hängt, verdeutlicht die Studie wachsende Refinanzierungsrisiken. Da eigene Liquiditätsreserven schrumpfen, treffen steigende Zinsen die Hyperscaler künftig härter. Dies könnte die Zukunftsfähigkeit extrem hoher KI-Investitionsbudgets infrage stellen.
Worauf zu achten ist
Achten Sie bei den anstehenden US-Quartalsberichten der Big-Tech-Konzerne auf die Entwicklung der operativen Cashflows und die Kapitalkostentrends.
Quelle
handelsblatt.com