Was passiert ist
Eine Studie des Allianz Zentrums für Technik (AZT) ergab, dass mindestens 30 Prozent aller Autounfälle auf Ablenkung am Steuer zurückzuführen sind. Als wesentlicher Risikofaktor gilt die zunehmende Integration von Touchscreens im Fahrzeugcockpit und das Ersetzen physischer Knöpfe. Bei abgelenkten Fahrern führte eine Vollbremsung des Vordermanns in 54,3 Prozent der Fälle zu Auffahrunfällen.
Warum es hier zählt
Für Anleger am deutschen Markt sind die Ergebnisse doppelt relevant: Zum einen verdeutlichen sie die regulatorischen und haftungsrechtlichen Risiken für Autobauer wie BMW, Mercedes-Benz oder Volkswagen. Zum anderen liefern sie dem DAX-Konzern Allianz fundamentale Daten, um Policenprämien für moderne Fahrzeuge anzupassen und den Einsatz von Assistenzsystemen einzufordern.
Worauf zu achten ist
Achten Sie auf künftige Regulierungsvorschriften der EU-Behörden bezüglich der Mindestanforderungen an physische Bedienelemente in Neuwagen.
Quelle
handelsblatt.com